Willkommen in Petershagen

Heimatpflege Petershagen
Menschen – Spuren – Wege

Wir widmen uns der Erschließung der Ortsgeschichte, dem schriftlichen Festhalten von Ereignissen, dem Naturschutz, der beratenden Teilnahme in örtlichen Gremien sowie dem Sammeln, Bewahren und Veröffentlichen von Zeugnissen des vergangenen und gegenwärtigen Lebens. In der Form eines allgemeinnützigen und eingetragenen Vereins ist die Ortsheimatpflege offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

2026 | Chronik der Altstadt von Petershagen (1984-2001)

2026 | Chronik der Altstadt von Petershagen (1984-2001) Chronikbände (1984–2001) Die Ortsheimatpflege Petershagen übergibt dem Stadtarchiv eine vollständige Sammlung der Chronikbände zur Altstadt Petershagen (1984–2001). Die Reihe soll im Lesesaal als Nachschlagewerk dienen. Die Kulturgemeinschaft

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2026 | 375 Jahre Reformierte Gemeinde

2026 | 375 Jahre Reformierte Gemeinde 375 Jahre Reformierte Gemeinde – Festgottesdienst im Schloss Petershagen Petershagen, Juni 2026 – Die Evangelisch-reformierte Petri-Kirchengemeinde Minden feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: 375 Jahre Geschichte, die unmittelbar

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Kalenderblätter
Am gleichen Tag in Petershagen …

1654Petershagen sah 1654 ein weiteres, längst vergessenes Ereignis. Am 3. Oktober wurde hier, als Sohn des kurfürstlichen Sekretärs und späteren Regierungsrates, Heinrich Rüdiger Ilgen geboren. Ilgen durchlief eine glänzende Beamtenlaufbahn. Schon als junger Mann nahm er an der Friedenskonferenz von St. Germain (1679) als Sekretär des brandenburgischen Delegationsführers Franz von Meinders teil. Heinrich Rüdiger Ilgen wurde 1699 Geheimer Rat und als solcher Mitglied des Berliner Ministeriums. Er führte in Wien durch diplomatische Verhandlungen das Einverständnis des Kaisers zur Rangerhöhung des Kurfürsten herbei. Als dieser sich in Königsberg zum König von Preußen krönen ließ, wurde Ilgen dort am Krönungstage, dem 18. Januar 1701, in den erblichen Adelsstand erhoben. Ilgen hatte eine führende Stellung im Kabinett inne und wurde der erste preußische Außenminister. Er starb im Jahr 1728.
1792Es weisen nur wenige biographische Daten auf den ersten namhaften Lehrer der jüdischen Gemeinde Petershagen,  Isaak Unna Cohen, geboren am 3. Oktober 1792, hin. Er stammte aus Hamburg und befand sich seit dem Jahr 1820 unter Kontrakt mit der Gemeinde Petershagen. Zu seinen Aufgaben gehörten das Schächten, der Mosaische Religionsunterricht, der Unterricht in der hebräischen Sprache und schließlich die Durchführung des  Synagogengottesdienstes als Vorbeter oder auch Vorsänger. (Jacobsen 2014)
1937Aus der Zeit des Kirchenkampfes. Im Oktober 1937 berichtete der Todtenhauser Gendarmerieposten an die Polizeiverwaltung in Petershagen, dass der Todtenhauser Pfarrer Jungcurt nicht nur am 3. Oktober im Hauptgottesdienst in seiner Predigt die Maßnahmen der Reichsregierung zur Abhaltung einer Erntedankfeier auf dem Bückeberg sabotiert habe. Er hat vielmehr den Mitgliedern des Jungfrauenvereins auch explizit die Teilnahme an der Erntedankfeier verboten, indem er feststellte: „Sie gehören in die Kirche.“ Das in den Augen der Behörden staatsfeindliche Handeln führte zur Inhaftierung von Pastor Jungcurt. (Nach: Müller, Kirchenkampf, 2018)
1976Am Gymnasium Petershagen erscheint eine Sondernummer der Schülerzeitschrift „Schwarz-Weiß“. Die Schüler blicken auf den Abriss des Internats zurück. Im Kollegium treten Marianne Schmitz-Neuland, Reinhard Antrup, Hermann Kleinebenne und Gert Elgert ihren Dienst an.

Heimat Westfalen
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  „Heimat Westfalen“.

Vorhaben und Sammlungstätigkeit 
   Petershagen im Spiegel der preußischen Katasterverwaltung
   Regionale Kunstgeschichte
   Die jüdische Gemeinde Petershagen